schlafstörungen
schlafstörungen, richtig schlafen –  gesunder Schlaf

Wir schlafen rund ein Drittel unserer Lebenszeit, ca. 6 – 8 Stunden täglich. Wie viel wir schlafen ist sehr unterschiedlich. Kinder schlafen grundsätzlich mehr als ältere Menschen.

Schlafen wir zu wenig, nicht erholsam, wirkt sich das oft am nächsten Tag aus. Durch die Müdigkeit, fehlende Konzentration, unter Umständen auch Reizbarkeit. Schlafen ist unverzichtbar und eine wesentliche Voraussetzung für einen gesunden Körper.

Wenn wir gesund schlafen, folgen mehrere Schlafphasen aufeinander.

Einschlafphase > leichtschlafphase > Tiefschlafe > Leichtschlafphase > Tiefschlafphase > REM Schlafphase

Schlafphasen: Einschlafphase (Non-REM-Phase)

  • In der Phase ist der Schlaf leicht. Das Bewusstsein wechselt zwischen Schlafen und Wachsein. Hier findet der Wechsel zwischen Wachzustand in dem Schlaf statt.
  • In der zweiten Schlafphase, werden die Gehirnfunktionen und Anspannung der Muskulatur langsamer, auch die Augen werden ruhiger.
  • In der dritten und vierten Phase sind die Muskeln entspannt und die Augen ruhig. Hier geht der Körper vom leichten in die Tiefschlafphase. In der Tiefschlafphase hat der Körper Zeit, sich zu regenerieren. Darauf folgt der REM Schlaf.

REM-Phase – was heißt das eigentlich?

REM steht für „Rapid Eye Movement“, in der Phase beschleunigt sich die Gehirnaktivität erheblich. Hier werden Informationen aus dem Langzeitspeicher des Gehirns abgerufen und Sinneseindrücke verarbeitet und neu geordnet, deshalb träumen wir besonders in der Phase. Bei einem gesunden Menschen zeigt sich ein Schlafzyklus, der sich 4-6-mal wiederholt und die Dauer von ca. 90 Minuten hat.  Jeder Schlafzyklus besteht aus dem NON-REM-Schlaf und dem REM-Schlaf.

Was passiert, beim Aufwachen in einer Schlafphase?

Der Schlafzyklus beginnt beim nächsten Einschlafen von vorne und nicht dort, wo er aufgehört hat. Wer also ständig unterbrochen wird, nicht in den Tiefschlaf gelangt, sollte sich in ärztliche Behandlung begehen und Ursachen klären lassen. Zu wenig Schlaf macht krank. Nicht schlafen können nervt nicht nur, sondern ist extrem ungesund. Zu wenig Schlaf kann zu Leistungsstörungen, Störungen der Konzentration und weiteren chronischen Ursachen und Folgen führen.

Ungesunder Schlaf – Schlafstörungen, was ist das überhaupt?

Umgangssprachlich werden mit dem Begriff Schlafstörungen zumeist Ein- und Durchschlafstörungen beschrieben (Fachbegriff: Insomnie, ). In Fachkreisen spricht man allerdings von mehr als 80 verschiedene schlaf Medizinische Erkrankungen.

Nahezu schläft jeder Mensch einmal schlecht, wacht auf, kann nicht einschlafen oder durchschlafen, in dem Fall spricht man auch noch nicht von Schlafstörungen. Um eine Schlafstörung diagnostizieren zu können, müssen bestimmte Kriterien erfüllt und abgeklärt sein. In erster Hinsicht ist es wichtig zu klären, ob eine organische Schlafstörung vorliegt und das muss ein Arzt feststellen und untersuchen.

Schlafstörungen aus dem ICD10 Katalog

  • Nicht Organische Schlafstörungen
  • Psychische und Verhaltensstörungen
  • Pavor nocturnus
  • Schlafwandeln
  • Albträume 
  • Narkolepsie
  • Kataplexie
Um nur ein paar Schlafstörungen aus dem ICD10 Katalog zu nennen.
 

Schlafstörungen und nun?

Studien zeigen, dass eine Änderung der Schlafgewohnheiten helfen kann, um die Schlafqualität zu verbessern. Hier ein paar Tipps für eine bessere Schlafqualität.
 
Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, verbessert die Schlafqualität. Jedoch sollte auf die Art, Intensität und Zeitpunkt des Trainings geachtet werden. Die Sportart spielt eine wesentliche Rolle. Für einen guten Effekt eignet sich das Ausdauertraining, Joggen, Laufen, Walken, Schwimmen – entsprechend sollte auf die Herzfrequenz und Intensität geachtet werden.  Ein zu hohes Maß an Training und Aufregung könnte sich zum Nachteil auswirken und schlaflose Nächte bereiten.